Das Risiko einer Berufsunfähigkeit wird von vielen Versicherungsnehmern immer noch unterschätzt. Gerade mal 20% der Bevölkerung haben überhaupt eine Versicherung abgeschlossen. Viele davon mit zu niedrigen Versicherungsleistungen oder einfach nicht passend auf den eigenen Bedarf. Wie sollte man vorgehen um das Risiko einer Berufsunfähigkeit abzusichern?

Heute wird jeder vier Arbeitnehmer schon berufsunfähig, doch die wenigsten sind dagegen versichert und die gesetzliche Versicherung sieht seit 2001 keine Versorgung mehr für den Fall der Berufsunfähigkeit mehr vor. Seit dem Jahr 2001 ein erhalten nur noch Geschädigte die eine Erwerbsminderung erfahren haben eine Leistungen wenn täglich weniger als 6 Stunden in einer beliebigen Tätigkeit aktiv werden können. Seine Sicherheit im gelernten Beruf weiterzuarbeiten gibt es heute nicht mehr.

Heute erhält auch nur derjenige eine volle Erwerbsminderungsrate, der weniger als 3 Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgehen kann. Stellt man sich einfach Büro- oder Call-Center-Tätigkeiten vor, fehlt es schwer eine Erwerbsunfähigkeit zu finden, die dies nicht ermöglicht. Hinzu kommt noch, dass die Fähigkeit zur Erwerbstätigkeit nach der Gewährung der gesetzlichen Leistung auch in festen Abständen geprüft wird. Ist der Geschädigte später wieder in der Lage eine Tätigkeit auszuüben, muss er dies auch ausführen.

Außerdem ist die gesetzliche Versorgung völlig unzureichend. Nur maximal 30% der letzten Bruttoeinkommens gewährt Vaterstaat als volle Erwerbsminderungsrente. Voraussetzung hier ist natürlich, dass Geschädigte auch die Mindestbeitragsdauer erreicht hat, sprich er hat lange genug in die gesetzliche Versicherung eingezahlt.

Alle dies Fakten machen das Risiko einer Berufsunfähigkeit groß und zahlreich unterschätzt. Hier reicht eine Mentalität: Ich werde schon was kriegen, nicht mehr aus. Heute muss privat vorgesorgt werden und das frühzeitig und gleich im ausreichenden Masse.

Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kann man eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente vereinbaren die Ihnen zufließt, wenn Sie eine Berufsunfähigkeit von mindestens 50% erreicht haben. Mit einer Bu-Staffel können Sie bereits Leistungen ab 25% Berufsunfähigkeit bekommen. Wichtig ist hier, dass die Berufsunfähigkeitsrente ausreichend ist. Sie sollte nicht mehr oder weniger von 70% des Nettoeinkommens ausmachen. Zuwenig würde in Versorgungsfall unnötige Finanzlücken reißen, warum zahlen Sie sonst Beitrag, und zu viel würde als Bereicherung gelten und kann zur Leistungsverweigerung führen.

Alles in allem sollte auch eine Kombination von Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung gewählt werden, da in diesem Fall, auch Umbaumaßnahme die in Folge des Unfalls entstehen abgesichert sind. Die BU-Rente würde dann nach Feststellung der Berufsunfähigkeit den Lebensstandard absichern.